Windows PowerShellDiese Datei enthält Konfigurationsoptionen für Windows PowerShellAlle Skripts zulassenNur signierte Skripts zulassenSkriptausführung aktivierenMit dieser Richtlinieneinstellung können Sie die Richtlinie für die Skriptausführung konfigurieren, mit der kontrolliert wird, welche Skripts ausgeführt werden dürfen.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, sind die Skripts, die in der Dropdownliste ausgewählt sind, zur Ausführung zugelassen.
Mit der Richtlinieneinstellung "Nur signierte Skripts zulassen" werden nur Skripts zur Ausführung zugelassen, die von einem vertrauenswürdigen Herausgeber signiert sind.
Mit der Richtlinieneinstellung "Lokale Skripts und remote signierte Skripts zulassen" werden alle lokalen Skripts zur Ausführung zugelassen. Skripts aus dem Internet müssen von einem vertrauenswürdigen Herausgeber signiert sein.
Mit der Richtlinieneinstellung "Alle Skripts zulassen" werden alle Skripts zur Ausführung zugelassen.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren, werden keine Skripts zur Ausführung zugelassen.
Hinweis: Diese Richtlinieneinstellung wird in den Ordnern "Computerkonfiguration" und "Benutzerkonfiguration" im Editor für lokale Gruppenrichtlinien angezeigt. Dabei hat der Ordner "Computerkonfiguration" Vorrang vor dem Ordner "Benutzerkonfiguration".
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, wird die Einstellung des jeweiligen Computers wiederhergestellt. Ist diese nicht konfiguriert, lautet die Standardeinstellung "Keine Skripts zulässig".Windows PowerShellLokale Skripts und remote signierte Skripts zulassenMindestens Windows 7 oder Windows Server 2008Modulprotokollierung aktivieren
Mit dieser Richtlinieneinstellung können Sie die Protokollierung für Windows PowerShell-Module aktivieren.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, werden Ereignisse der Pipelineausführung für die Mitglieder der angegebenen Module im Windows PowerShell-Protokoll der Ereignisanzeige aufgezeichnet. Das Aktivieren dieser Richtlinieneinstellung für ein Modul entspricht der Festlegung der LogPipelineExecutionDetails-Eigenschaft des Moduls auf True.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren, wird die Protokollierung von Ausführungsereignissen für alle Windows PowerShell-Module deaktiviert. Das Deaktivieren dieser Richtlinieneinstellung für ein Modul entspricht dem Festlegen der LogPipelineExecutionDetails-Eigenschaft des Moduls auf False.
Wenn diese Richtlinieneinstellung nicht konfiguriert wird, hängt es von der LogPipelineExecutionDetails-Eigenschaft eines Moduls oder Snap-Ins ab, ob die Ausführungsereignisse eines Moduls oder Snap-Ins protokolliert werden. Die LogPipelineExecutionDetails-Eigenschaft aller Module und Snap-Ins wird standardmäßig auf False festgelegt.
Um der Liste mit Richtlinieneinstellungen Module und Snap-Ins hinzuzufügen, klicken Sie auf "Anzeigen" und geben dann die Modulnamen in die Liste ein. Die Module und Snap-Ins in der Liste müssen auf dem Computer installiert werden.
Hinweis: Diese Richtlinieneinstellung ist im Gruppenrichtlinien-Editor sowohl unter "Computerkonfiguration" als auch unter "Benutzerkonfiguration" vorhanden. Die Richtlinieneinstellung "Computerkonfiguration" hat Vorrang vor der Richtlinieneinstellung "Benutzerkonfiguration".
PowerShell-Aufzeichnung aktivieren
Mit dieser Richtlinieneinstellung können Sie die Eingabe und Ausgabe von Windows PowerShell-Befehlen in textbasierten Aufzeichnungen erfassen.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, aktiviert Windows PowerShell Aufzeichnungen für Windows PowerShell, Windows PowerShell ISE und alle anderen
Anwendungen, die das Windows PowerShell-Modul nutzen. Windows PowerShell zeichnet die Aufzeichnungsausgabe standardmäßig im Verzeichnis "Eigene Dateien"
jedes Benutzers auf. Der Dateiname enthält neben 'PowerShell_transcript' den Computernamen und die Startzeit. Das Aktivieren dieser Richtlinie entspricht
dem Aufrufen des Start-Transcript-Cmdlets für jede Windows PowerShell-Sitzung.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren, ist die Aufzeichnung PowerShell-basierter Anwendungen standardmäßig deaktiviert, obwohl sie über das
Start-Transcript-Cmdlet trotzdem aktiviert werden kann.
Wenn Sie über die OutputDirectory-Einstellung die Aufzeichnungsprotokollierung an einem gemeinsamem Ort aktivieren, sollten Sie den Zugriff auf dieses Verzeichnis beschränken, um Benutzer daran zu hindern,
die Aufzeichnungen anderer Benutzer oder Computer einzusehen.
Hinweis: Diese Richtlinieneinstellung ist im Gruppenrichtlinien-Editor sowohl unter "Computerkonfiguration" als auch unter "Benutzerkonfiguration" vorhanden. Die Richtlinieneinstellung "Computerkonfiguration" hat Vorrang vor der Richtlinieneinstellung "Benutzerkonfiguration".
Protokollierung von PowerShell-Skriptblöcken aktivieren
Diese Richtlinieneinstellung ermöglicht die Protokollierung aller PowerShell-Skripteingaben in das Ereignisprotokoll "Microsoft-Windows-PowerShell/Operational". Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren,
protokolliert Windows PowerShell die Verarbeitung von Befehlen, Skriptblöcken, Funktionen und Skripts, unabhängig davon, ob sie interaktiv oder automatisch aufgerufen werden.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren, wird die Protokollierung von PowerShell-Skripteingaben deaktiviert.
Wenn Sie die Protokollierung von Skriptblockaufrufen aktivieren, protokolliert PowerShell außerdem Ereignisse, die auftreten, wenn ein Befehl, ein Skriptblock, eine Funktion oder ein Skript
gestartet oder beendet wird. Durch die Aktivierung der Aufrufprotokollierung wird eine große Anzahl von Ereignisprotokollen generiert.
Hinweis: Diese Richtlinieneinstellung ist im Gruppenrichtlinien-Editor sowohl unter "Computerkonfiguration" als auch unter "Benutzerkonfiguration" vorhanden. Die Richtlinieneinstellung "Computerkonfiguration" hat Vorrang vor der Richtlinieneinstellung "Benutzerkonfiguration".
Standardquellpfad für "Update-Help" festlegenMit dieser Richtlinieneinstellung können Sie den Standardwert des SourcePath-Parameters für das Update-Help-Cmdlet festlegen.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, verwendet das Update-Help-Cmdlet den angegebenen Wert als Standardwert für den SourcePath-Parameter. Dieser Standardwert kann überschrieben werden, indem ein anderer Wert für den SourcePath-Parameter des Update-Help-Cmdlets angegeben wird.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, wird durch diese Richtlinieneinstellung kein Standardwert für den SourcePath-Parameter des Update-Help-Cmdlets festgelegt.
Hinweis: Diese Richtlinieneinstellung ist im Gruppenrichtlinien-Editor sowohl unter "Computerkonfiguration" als auch unter "Benutzerkonfiguration" vorhanden. Die Richtlinieneinstellung "Computerkonfiguration" hat Vorrang vor der Richtlinieneinstellung "Benutzerkonfiguration".
AusführungsrichtlinieZum Aktivieren der Protokollierung für ein oder mehrere Module klicken Sie auf "Anzeigen", und geben Sie die Namen der Module in die Liste ein. Platzhalter werden nicht unterstützt.ModulnamenZum Aktivieren der Protokollierung für die Kernmodule von Windows PowerShell geben Sie die folgenden Modulnamen in die Liste ein:Microsoft.PowerShell.*Microsoft.WSMan.ManagementAufrufheader einschließen:Start-/Stoppereignisse für den Aufruf von Skriptblöcken protokollieren: