Anzeigenamen hier eingeben Beschreibung hier eingeben Sicherheitsgruppe "Administratoren" zu servergespeicherten Profilen hinzufügen Diese Richtlinieneinstellung fügt die Sicherheitsgruppe "Administratoren" der Freigabe des servergespeicherten Benutzerprofils hinzu. Wenn ein Administrator ein servergespeichertes Profil eines Benutzers konfiguriert hat, wird das Profil bei der nächsten Anmeldung des Benutzers erstellt. Das Profil wird an dem vom Administrator angegebenen Speicherort erstellt. Für die Betriebssysteme Windows XP Professional und Windows 2000 Professional gelten als Standarddateiberechtigungen für das neu generierte Profil Vollzugriff oder Lese- und Schreibzugriff für den Benutzer und kein Dateizugriff für die Gruppe "Administratoren". Dieses Verhalten kann durch Konfigurieren dieser Richtlinieneinstellung geändert werden. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, erhält die Gruppe "Administratoren" ebenfalls Vollzugriff auf den Profilordner des Benutzers. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, erhält nur der Benutzer Vollzugriff auf sein Benutzerprofil, und die Gruppe "Administratoren" hat keinen Dateisystemzugriff auf diesen Ordner. Hinweis: Wenn die Richtlinieneinstellung nach dem Erstellen des Profils aktiviert wird, ist sie wirkungslos. Hinweis: Damit die Richlinieneinstellung wirksam wird, muss sie auf dem Clientcomputer und nicht auf dem Server konfiguriert werden, da der Clientcomputer Dateifreigabeberechtigungen für servergespeicherte Profile zur Erstellungszeit festlegt. Hinweis: Standardmäßig haben Administratoren keinen Dateizugriff auf das Profil des Benutzers, sie können jedoch den Besitz dieses Ordners übernehmen und sich selbst Dateiberechtigungen gewähren. Hinweis: Das Verhalten bei aktivierter Richtlinieneinstellung entspricht exakt dem Verhalten unter Windows NT 4.0. Eigentümer von servergespeicherten Profilen nicht prüfen Diese Richtlinieneinstellung deaktiviert die sicherere Standardeinstellung für den servergespeicherten Benutzerprofilordner des Benutzers. Nachdem ein Administrator ein servergespeichertes Profil eines Benutzers konfiguriert hat, wird das Profil bei der nächsten Anmeldung des Benutzers erstellt. Das Profil wird an dem vom Administrator angegebenen Speicherort erstellt. Für die Betriebssysteme Windows 2000 Professional vor SP4 und Windows XP vor SP1 gelten als Standarddateiberechtigungen für das neue Profil Vollzugriff für den Benutzer und kein Dateizugriff für die Gruppe "Administratoren". Wenn der Profilordner bereits vorhanden ist, erfolgen keine Überprüfungen auf die richtigen Berechtigungen. Bei der Windows Server 2003-Produktfamilie, bei Windows 2000 Professional SP4 und bei Windows XP SP1 wird standardmäßig überprüft, ob der Ordner, falls vorhanden, die richtigen Berechtigungen hat; Beim Standardverhalten für Windows Server 2003, Windows 2000 Professional SP4 und Windows XP SP1 wird für einen bereits vorhandenen Profilordner überprüft, ob er über die korrekten Berechtigungen verfügt. Wenn die Berechtigungen nicht korrekt sind, werden zudem keine Dateien in den oder aus dem servergespeicherten Ordner kopiert. Dieses Verhalten kann durch Konfigurieren dieser Richtlinieneinstellung geändert werden. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, überprüft Windows die Berechtigungen für den Ordner nicht, wenn der Ordner vorhanden ist. Wenn Sie diese Richlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, UND der servergespeicherte Profilordner vorhanden ist UND die Benutzer- oder Administratorgruppe nicht der Besitzer des Ordners ist, kopiert Windows keine Dateien in den oder aus dem servergespeicherten Ordner. Dem Benutzer wird eine Fehlermeldung angezeigt, und es wird ein Eintrag in das Ereignisprotokoll geschrieben. Falls kein zwischengespeichertes Profil vorhanden ist, wird das zwischengespeicherte Profil des Benutzers verwendet oder ein temporäres Profil ausgegeben. Hinweis: Damit die Richtlinieneinstellung wirksam wird, muss sie auf dem Clientcomputer (nicht auf dem Server) konfiguriert werden, da der Clientcomputer Dateifreigabeberechtigungen für das Roamingprofil zum Zeitpunkt der Erstellung festlegt. Hinweis: Wenn diese Richtlinieneinstellung aktiviert ist, ist das Verhalten identisch mit Windows 2000 Professional vor SP4 und Windows XP Professional. Basisverzeichnis mit dem Freigabestamm verbinden Diese Richtlinieneinstellung stellt die Definitionen der Umgebungsvariablen %HOMESHARE% und %HOMEPATH% unter Verwendung der unter Windows NT 4.0 und früher verwendeten Definitionen wieder her. Diese Variablen definieren zusammen mit %HOMEDRIVE% das Stammverzeichnis eines Benutzerprofils. Das Stammverzeichnis ist eine persistente Zuordnung eines Laufwerkbuchstabens auf dem lokalen Computer zu einem lokalen Verzeichnis oder einem Remoteverzeichnis. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, verwendet das System die Definitionen von Windows NT 4.0. %HOMESHARE% speichert nur die Netzwerkfreigabe (z. B. "\\Server\Freigabe"). %HOMEPATH% speichert den Rest des vollqualifizierten Pfades des Stammverzeichnisses (z. B. "\Ver1\Ver2\Stammver"). Aus diesem Grund können Benutzer über den Laufwerkbuchstaben des Stammverzeichnisses auf ein beliebiges Verzeichnis in der Stammfreigabe zugreifen. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, verwendet das System die in Windows 2000 eingeführten Definitionen. %HOMESHARE% speichert den vollqualifizierten Pfad des Stammverzeichnisses (z. B. "\\Server\Freigabe\Ver1\Verr2\Stammver"). Benutzer können über den Stammlaufwerkbuchstaben auf das Stammverzeichnis und dessen Unterverzeichnisse zugreifen, sie haben jedoch keinen Zugriff auf die übergeordneten Verzeichnisse. %HOMEPATH% speichert einen abschließenden umgekehrten Schrägstrich und wird zum Gewährleisten der Kompatibilität mit Vorgängerversionen eingeschlossen. Zwischengespeicherte Kopien von servergespeicherten Profilen löschen Diese Richtlinieneinstellung legt fest, ob Windows eine Kopie des servergespeicherten Profils eines Benutzers auf der Festplatte des lokalen Computers speichert, wenn sich der Benutzer abmeldet. Servergespeicherte Profile befinden sich auf einem Netzwerkserver. Wenn sich Benutzer mit servergespeicherten Profilen abmelden, speichert das System standardmäßig auch eine Kopie des servergespeicherten Profils auf der Festplatte des verwendeten Computers. Dies geschieht für den Fall, dass der Server mit dem servergespeicherten Profil bei der erneuten Anmeldung des Benutzers nicht verfügbar ist. Die lokale Kopie wird auch verwendet, wenn das Laden der Remotekopie des servergespeicherten Benutzerprofils langsam erfolgt. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, werden alle lokalen Kopien des servergespeicherten Profils des Benutzers bei der Abmeldung des Benutzers gelöscht. Das servergespeicherte Profil bleibt auf dem Netzwerkserver, auf dem es gespeichert wird, erhalten. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, speichert Windows eine Kopie des servergespeicherten Profils eines Benutzers auf der Festplatte des lokalen Computers, wenn sich der Benutzer abmeldet. Wichtig: Aktivieren Sie diese Richtlinieneinstellung nicht, wenn Sie die Funktion zur Erkennung langsamer Verbindungen verwenden. Um auf eine langsame Verbindung zu reagieren, benötigt das System eine lokale Kopie des servergespeicherten Profils des Benutzers. Erkennung langsamer Netzwerkverbindungen deaktivieren Mithilfe dieser Richtlinieneinstellung wird die Erkennung langsamer Netzwerkverbindungen deaktiviert. Die Erkennung langsamer Verbindungen misst die Geschwindigkeit der Verbindung zwischen dem Computer eines Benutzers und dem Remoteserver, auf dem das servergespeicherte Benutzerprofil gespeichert ist. Wenn das System eine langsame Verbindung erkennt, reagiert der Computer entsprechend den zugehörigen Richtlinieneinstellungen in diesem Ordner. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, erkennt das System langsame Verbindungen nicht und stuft sie nicht als solche ein. Das System reagiert somit nicht auf langsame Verbindungen für Benutzerprofile, und es ignoriert die Richtlinieneinstellungen, durch die ihm die Vorgehensweise für langsame Verbindungen mitgeteilt wird. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, ist die Erkennung langsamer Verbindungen aktiviert. Das System misst die Geschwindigkeit der Verbindung zwischen dem Computer des Benutzers und dem Profilserver. Wenn die Verbindung langsam ist (gemäß der Richtlinieneinstellung "Zeitlimit für langsame Verbindungen für Benutzerprofile"), wendet das System die anderen definierten Richtlinieneinstellungen in diesem Ordner an, um die weitere Vorgehensweise zu bestimmen. Standardmäßig wird bei einer langsamen Verbindung die lokale Kopie des Benutzerprofils geladen. Benutzer bei langsamer Netzwerkverbindung zum Bestätigen auffordern Diese Richtlinieneinstellung ermöglicht es den Benutzern, ihre servergespeicherten Profile herunterzuladen, auch wenn eine langsame Netzwerkverbindung mit dem Server, auf dem die Profile gespeichert sind, erkannt wird. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, können Benutzer definieren, ob sie ihr servergespeichertes Profil herunterladen möchten, wenn eine langsame Verbindung mit dem Server, auf dem die Profile gespeichert sind, erkannt wird. In den Vorgängerbetriebssystemen von Microsoft Windows Vista wird für Benutzer bei der Anmeldung ein Dialogfeld angezeigt, wenn eine langsame Netzwerkverbindung erkannt wird. Der Benutzer kann dann das Herunterladen einer Remotekopie des Benutzerprofils auswählen. Unter Microsoft Windows Vista wird im Anmeldebildschirm ein Kontrollkästchen angezeigt, und der Benutzer muss wählen, ob das Remotebenutzerprofil heruntergeladen werden soll, bevor Windows die Netzwerkgeschwindigkeit ermittelt. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, wird der Benutzer nicht benachrichtigt. Stattdessen verwendet das System die lokale Kopie des Benutzerprofils. Wenn Sie die Richtlinieneinstellung "Remotebenutzerprofil abwarten" aktiviert haben, lädt das System die Remotekopie des Benutzerprofils herunter, ohne den Benutzer zu benachrichtigen. Unter Microsoft Windows Vista ignoriert das System die Auswahl, die der Benutzer im Anmeldebildschirm getroffen hat. Hinweis: Diese Richtlinieneinstellung und die verwandten Richtlinieneinstellungen in diesem Ordner definieren die Vorgehensweise des Systems, wenn servergespeicherte Benutzerprofile nur langsam heruntergeladen werden. Mit der Richtlinieneinstellung "Zeitlimit für Dialogfelder" in den Vorgängerbetriebssystemen von Microsoft Windows Vista können Sie festlegen, innerhalb welcher Zeitspanne der Benutzer auf diese Benachrichtigung reagieren muss. Wichtig: Diese Richtlinieneinstellung wird ignoriert, falls die Einstellung "Langsame Netzwerkverbindungen nicht erkennen" aktiviert ist. Beachten Sie außerdem, dass keine lokale Kopie des servergespeicherten Profils im Falle einer erkannten langsamen Verbindung verfügbar ist, wenn die Richtlinieneinstellung "Zwischengespeicherte Kopien von servergespeicherten Profilen löschen" aktiviert ist. Verzeichnisse aus servergespeichertem Profil ausschließen Mit dieser Richtlinieneinstellung können Sie Ordner ausschließen, die normalerweise im Profil des Benutzers enthalten sind. Diese Ordner werden somit nicht von dem jeweiligen Netzwerkserver mit den Profilen gespeichert, und sie folgen Benutzern nicht auf andere Computer. Hinweis: Beim Ausschließen vn Inhalten aus dem Profil sollten Sie versuchen, gemäß Ihren Anforderungen einen möglichst begrenzten Datensatz auszuschließen. Wenn beispielsweise eine einzelne Anwendung mit nicht auf dem Server zu speichernden Daten vorliegt, fügen Sie der Ausschlussliste nur den speziellen Ordner der jeweiligen Anwendung unter dem Ordner "AppData\Roaming" hinzu. Fügen Sie nicht den gesamten Ordner "AppData\Roaming" hinzu. Die Ordner "Appdata\Local and Appdata\LocalLow" und alle ihre Unterordner wie "Verlauf", "Temp" und "Temporäre Internetdateien" sind standardmäßig aus dem servergespeicherten Benutzerprofil ausgeschlossen. In den Vorgängerbetriebssystemen von Microsoft Windows Vista sind nur die Ordner "Verlauf", "Lokale Einstellungen", "Temp" und "Temporäre Internetdateien" standardmäßig aus dem servergespeicherten Benutzerprofil ausgeschlossen. Durch Aktivieren dieser Richtlinieneinstellung können Sie weitere Ordner ausschließen. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, werden nur die Standardordner ausgeschlossen. Hinweis: Mit dieser Richtlinieneinstellung können die Standardordner nicht in ein servergespeichertes Benutzerprofil eingeschlossen werden. Windows Installer- und Gruppenrichtliniensoftware-Installationsdaten belassen Diese Richtlinieneinstellung legt fest, ob die auf Windows Installer und der Gruppenrichtlinie basierenden Softwareinstallationsdaten eines servergespeicherten Benutzers beim Löschen seines Profils beibehalten werden. Standardmäßig werden von Windows beim Löschen eines Benutzerprofils alle mit einem servergespeicherten Benutzer zusammenhängenden Informationen gelöscht (Einstellungen, Daten, Windows Installer-spezifische Daten des Benutzers usw.). Meldet sich ein servergespeicherter Benutzer erneut an, dessen Profil zuvor auf diesem Client gelöscht wurde, müssen daher alle bei der Anmeldung über Richtlinien veröffentlichten Anwendungen erneut installiert werden, wodurch sich die Anmeldung verzögert. Sie können dieses Verhalten mithilfe dieser Richtlinieneinstellung ändern. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, löscht Windows keine Windows Installer- oder Gruppenrichtlinien-Softwareinstallationsdaten für servergespeicherte Benutzer, wenn Profile vom Computer gelöscht werden. Dadurch verbessert sich die Leistung der gruppenrichtlinienbasierten Softwareinstallation während der Benutzeranmeldung, wenn ein Benutzerprofil gelöscht wurde und sich der betreffende Benutzer nachfolgend am Computer anmeldet. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, löscht Windows beim Löschen von Profilen das gesamte Profil für servergespeicherte Benutzer, einschließlich der Windows Installer- und Gruppenrichtlinien-Softwareinstallationsdaten. Hinweis: Wenn diese Richtlinieneinstellung für einen Computer aktiviert ist, ist ein Eingreifen seitens des lokalen Administrators erforderlich, um die in der Registrierung und im Dateisystem gespeicherten Windows Installer- oder Gruppenrichtlinien-Softwareinstallationsdaten von servergespeicherten Benutzerprofilen auf dem Computer zu entfernen. Profilgröße beschränken Diese Richtlinieneinstellung legt die maximale Größe jedes Benutzerprofils fest und definiert die Vorgehensweise des Systems beim Erreichen der maximalen Größe eines Benutzerprofils. Diese Richtlinieneinstellung wirkt sich auf lokale und servergespeicherte Profile aus. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, wird die Größe von Benutzerprofilen nicht vom System bschränkt. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, haben Sie die folgenden Möglichkeiten: -- Sie können eine maximal zulässige Benutzerprofilgröße festlegen. -- Sie können festlegen, ob die Registrierungsdateien in die Berechnung der Profilgröße einfließen. -- Sie können festlegen, ob Benutzer bei einer Überschreitung der maximal zulässigen Profilgröße benachrichtigt werden. -- Sie können eine benutzerdefinierte Nachricht angeben, in der Benutzer über das zu große Profil informiert werden. -- Sie können festlegen, wie oft die benutzerdefinierte Meldung angezeigt wird. Hinweis: In den Vorgängerbetriebssystemen von Microsoft Windows Vista kann sich der Benutzer erst abmelden, nachdem die Profilgröße auf einen Wert innerhalb des zulässigen Bereichs reduziert wurde. Unter Microsoft Windows Vista werden die Benutzer nicht daran gehindert, sich abzumelden. Wenn der Benutzer über ein servergespeichertes Benutzerprofil verfügt, wird stattdessen beim Überschreiten der angegebenen maximalen Profilgröße das Benutzerprofil nicht mit dem Server synchronisiert, auf dem die Profile gespeichert sind. Nur lokale Benutzerprofile zulassen Mit dieser Einstellung wird festgelegt, ob servergespeicherte Benutzerprofile auf einem bestimmten Computer zur Verfügung stehen. Standardmäßig wird dann, wenn sich Benutzer mit einem servergespeicherten Profil bei einem Computer anmelden, deren servergespeichertes Profil auf den lokalen Computer kopiert. Wenn sich die Benutzer bereits früher bei diesem Computer angemeldet hatten, wird das servergespeicherte Profil mit dem lokalen Profil zusammengeführt. Entsprechend wird die lokale Kopie des Profils einschließlich aller Änderungen mit der Serverkopie des Profils zusammengeführt, wenn sich der Benutzer von diesem Computer abmeldet. Mit dieser Einstellung können Sie verhindern, dass zur Verwendung von servergespeicherten Profilen konfigurierte Benutzer ihr Profil auf einem bestimmten Computer erhalten. Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, geschieht auf dem betroffenen Computer Folgendes: Bei der ersten Anmeldung erhält der Benutzer ein neues lokales Profil und nicht das servergespeicherte Profil. Bei der Abmeldung werden Änderungen im lokalen Profil gespeichert. Bei allen weiteren Anmeldungen wird das lokale Profil verwendet. Wenn Sie diese Einstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, kommt das oben beschriebene Standardverhalten zur Anwendung. Wenn Sie sowohl die Einstellung "Propagierung von Änderungen an servergespeicherten Profilen auf den Server verhindern" als auch die Einstellung "Nur lokale Benutzerprofile zulassen" aktivieren, werden servergespeicherte Profile deaktiviert. Hinweis: Diese Einstellung wirkt sich nur auf Benutzer mit servergespeichertem Profil aus. Zeitüberschreitungswert für Dialogfelder festlegen Diese Richtlinieneinstellung legt fest, wie lange Windows auf eine Reaktion des Benutzers wartet, bevor ein Standardbenutzerprofil für servergespeicherte Benutzerprofile verwendet wird. Das Standardbenutzerprofil wird angewendet, wenn der Benutzer nicht auf die Meldungen reagiert, durch die auf eines der folgenden Ereignisse hingewiesen wird: -- Das System erkennt eine langsame Verbindung zwischen dem Computer des Benutzers und dem Server mit den servergespeicherten Profilen des Benutzers. -- Das System kann bei der An- oder Abmeldung des Benutzers nicht auf die serverbasierten Profile des Benutzers zugreifen. -- Lokale Profile des Benutzers sind neuer als die serverbasierten Profile. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, können Sie die Wartezeit von Windows auf eine Eingabe des Benutzers, bevor ein Standardbenutzerprofil für servergespeicherte Benutzerprofile verwendet wird, überschreiben. Der Standardwert für die Zeitüberschreitung beträgt 30 Sekunden. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung verwenden möchten, geben Sie die Anzahl Sekunden ein, die Windows auf die Benutzereingabe warten soll. Der Mindestwert lautet 0 Sekunden, und der Maximalwert beträgt 600 Sekunden. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, wartet Windows 30 Sekunden lang auf die Eingabe des Benutzers, bevor das Standardbenutzerprofil angewendet wird. Benutzer mit temporären Profilen nicht anmelden Mit dieser Richtlinieneinstellung wird ein Benutzer automatisch abgemeldet, wenn das Benutzerprofil in Windows nicht geladen werden kann. Wenn Windows nicht auf den Benutzerprofilordner zugreifen kann oder das Profil fehlerhaft ist und daher nicht geladen werden kann, wird der Benutzer mit einem temporären Profil angemeldet. Mithilfe dieser Richtlinieneinstellung können Administratoren dieses Verhalten deaktivieren und somit verhindern, dass der Benutzer in Windows mit einem temporären Profil angemeldet wird. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, wird der Benutzer von Windows nicht mit einem temporären Profil angemeldet. Der Benutzer wird von Windows abgemeldet, wenn dessen Profil nicht geladen werden kann. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, wird der Benutzer von Windows mit einem temporären Profil angemeldet, wenn dessen Benutzerprofil in Windows nicht geladen werden kann. Weitere Informationen finden Sie in der Beschreibung der Richtlinieneinstellung "Zwischengespeicherte Kopien von servergespeicherten Profilen löschen". Maximale Wiederholungsversuche zum Entladen und Aktualisieren des Benutzerprofils Diese Richtlinieneinstellung legt fest, wie oft das System versucht den Registrierungsteil eines Benutzerprofils zu entladen und zu aktualisieren. Wenn die in dieser Richtlinieneinstellung festgelegte Anzahl erreicht wurde, werden keine weiteren Versuche durchgeführt. Aus diesem Grund ist das Benutzerprofil möglicherweise nicht aktuell, und lokale und servergespeicherte Benutzerprofile stimmen ggf. nicht überein. Wenn sich ein Benutzer vom Computer abmeldet, wird der benutzerspezifische Abschnitt der Registrierung (HKEY_CURRENT_USER) in eine Datei (NTUSER.DAT) entladen und aktualisiert. Das System kann jedoch diesen Teil der Registrierung nicht entladen, wenn ein anderes Programm oder ein anderer Dienst aus der Registrierung liest oder diese bearbeitet. Das System wiederholt diesen Vorgang (einmal pro Sekunde), um die Registrierungseinstellungen zu entladen und zu aktualisieren. In der Standardeinstellung wiederholt das System die regelmäßigen Versuche 60 mal (im Verlauf einer Minute). Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktiveren, können Sie die Anzahl der Versuche anpassen, die das System zum Entladen und Aktualisieren der Registrierungseinstellungen des Benutzers ausführt. (Die Wiederholungsrate kann nicht angepasst werden.) Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, wird der Versuch 60 mal wiederholt. Wenn Sie die Anzahl der Versuche auf 0 festlegen, versucht das System nur einmal, die Registrierungseinstellungen des Benutzers zu entladen und zu aktualisieren. Danach werden keine weiteren Versuche durchgeführt. Hinweis: Diese Richtlinieneinstellung ist besonders für Server wichtig, auf denen Remotedesktopdienste ausgeführt werden. Da die Remotedesktopdienste die Registrierungseinstellungen des Benutzers bei dessen Abmeldung bearbeiten, ist es wahrscheinlicher, dass die ersten Versuche zum Entladen der Benutzereinstellungen fehlschlagen. Diese Richtlinieneinstellung hat keinen Einfluss auf die Versuche des Systems, die Dateien im Benutzerprofil zu aktualisieren. Tipp: Sie sollten die Anzahl der Wiederholungsversuche in dieser Richtlinieneinstellung erhöhen, falls viele Benutzerprofile auf diesem Computer gespeichert werden. Dies weist darauf hin, dass das Profil vom System nicht entladen werden konnte. Überprüfen Sie außerdem im Anwendungsprotokoll in der Ereignisanzeige, ob von "Userenv" generierte Ereignisse vorliegen. Bei jedem Entladungsversuch der benutzerspezifischen Registrierungseinstellungen des Benutzerprofils wird ein Ereignis aufgezeichnet. Außerdem wird ein Ereignis aufgezeichnet, wenn die Aktualisierung der Dateien im Benutzerprofil fehlschlägt. Propagierung von Änderungen an servergespeicherten Profilen auf den Server verhindern Diese Richtlinieneinstellung legt fest, ob die von einem Benutzer an seinem servergespeicherten Profil vorgenommenen Änderungen mit der Serverkopie des Profils zusammengeführt werden. Wenn sich ein Benutzer mit einem servergespeicherten Profil bei einem Computer anmeldet, wird sein servergespeichertes Profil standardmäßig auf den lokalen Computer kopiert. Wenn sich der Benutzer bereits früher bei diesem Computer angemeldet hatten, wird das servergespeicherte Profil mit dem lokalen Profil zusammengeführt. Gleichermaßen wird die lokale Kopie des Profils einschließlich aller Änderungen mit der Serverkopie des Profils zusammengeführt, wenn sich der Benutzer von diesem Computer abmeldet. Mit dieser Richtlinieneinstellung können Sie verhindern, dass auf einem bestimmten Computer an einem servergespeicherten Profil vorgenommene Änderungen gespeichert werden. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, werden die von einem Benutzer an seinem servergespeicherten Profil vorgenommenen Änderungen nicht mit der Serverkopie (d. h., der servergespeicherten Kopie) des Profils zusammengeführt, wenn sich der Benutzer abmeldet. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, wird das Standardverhalten wie zuvor beschrieben angewendet. Hinweis: Diese Richtlinieneinstellung wirkt sich nur auf Benutzer mit servergespeichertem Profil aus. Remotebenutzerprofil abwarten Mithilfe dieser Richtlinieneinstellung wird das Laden der Remotekopie des servergespeicherten Benutzerprofils abgewartet, auch wenn die Kopie nur langsam geladen wird. Das System wartet auch dann auf die Remotekopie, wenn der Benutzer über eine langsame Verbindung benachrichtigt wird, aber nicht innerhalb der zulässigen Zeit reagiert. Diese Richtlinieneinstellung und die verwandten Richtlinieneinstellungen in diesem Ordner definieren gemeinsam die Vorgehensweise des Systems, wenn das Laden von servergespeicherten Benutzerprofilen langsam erfolgt. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, wartet das System das Laden der Remotekopie des servergespeicherten Benutzerprofils ab, auch wenn die Kopie nur langsam geladen wird. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, wird die lokale Kopie des servergespeicherten Benutzerprofils geladen, wenn das Laden eines Remoteprofils viel Zeit beansprucht. Die lokale Kopie wird auch verwendet, wenn der Benutzer benachrichtigt wird (gemäß der Richtlinieneinstellung "Benutzer bei langsamen Verbindungen zum Bestätigen auffordern"), aber nicht innerhalb der zulässigen Zeit reagiert (gemäß der Richtlinieneinstellung "Zeitlimit für Dialogfelder"). Wenn Benutzer häufig zwischen Computern wechseln und die lokale Kopie ihres Profils nicht immer aktuell ist, empfiehlt es sich, auf das Remoteprofil zu warten. Allerdings ist es sinnvoller, lokale Kopien zu verwenden, wenn eine schnelle Anmeldung erforderlich ist. Wichtig: Diese Richtlinieneinstellung wird ignoriert, falls die Richtlinieneinstellung "Langsame Netzwerkverbindungen nicht erkennen" aktiviert ist. Beachten Sie außerdem, dass keine lokale Kopie des servergespeicherten Profils im Falle einer erkannten langsamen Verbindung verfügbar ist, wenn die Richtlinieneinstellung "Zwischengespeicherte Kopien von servergespeicherten Profilen löschen" aktiviert ist. Zeitlimit für langsame Netzwerkverbindungen für Benutzerprofile steuern Diese Richtlinieneinstellung definiert eine langsame Verbindungen für servergespeicherte Benutzerprofile, und sie legt Schwellenwerte für zwei Netzwerkgeschwindigkeitstests fest. Zur Bestimmung der Netzwerkleistungsmerkmale wird eine Verbindung mit der Dateifreigabe hergestellt, auf der das Benutzerprofil gespeichert ist, und es werden 64 Kilobyte Daten übertragen. Basierend auf dieser Verbindung und Datenübertragung werden die Latenz und Verbindungsgeschwindigkeit des Netzwerks bestimmt. Diese Richtlinieneinstellung und die verwandten Richtlinieneinstellungen in diesem Ordner definieren gemeinsam die Vorgehensweise des Systems, wenn das Laden von servergespeicherten Benutzerprofilen langsam erfolgt. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, können Sie die Wartezeit von Windows auf eine Reaktion des Servers, bevor die Verbindung als langsame Verbindung eingestuft wird, ändern. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, betrachtet Windows die Netzwerkverbindung als langsame Verbindung, wenn der Server pro Sekunde weniger als 500 Kilobit mit Daten zurückgibt oder wenn bis zur Reaktion 120 Millisekunden vergehen. Sie sollten diesen Wert ggf. für Clients erhöhen, für die vom DHCP-Dienst zugewiesene Adressen verwendet werden. Gleiches gilt für Computer, die über DFÜ-Verbindungen auf Profile zugreifen. Wichtig: Wenn die Richtlinieneinstellung "Langsame Netzwerkverbindungen nicht erkennen" aktiviert ist, wird diese Richtlinieneinstellung ignoriert. Beachten Sie außerdem, dass keine lokale Kopie des servergespeicherten Profils im Falle einer erkannten langsamen Verbindung verfügbar ist, wenn die Richtlinieneinstellung "Zwischengespeicherte Kopien von servergespeicherten Profilen löschen" aktiviert ist. Benutzerprofile Benutzerprofile, die älter als eine bestimmte Anzahl von Tagen sind, beim Systemneustart löschen Diese Richtlinieneinstellung ermöglicht es einem Administrator, die innerhalb einer angegebenen Anzahl von Tagen nicht verwendeten Benutzerprofile beim Systemneustart automatisch zu löschen. Hinweis: Ein Tag ist dabei mit 24 Stunden nach dem Zugriff auf ein bestimmtes Benutzerprofil gleichzusetzen. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, löscht der Benutzerprofildienst beim nächsten Systemneustart automatisch alle Benutzerprofile auf dem Computer, die innerhalb einer bestimmten Anzahl von Tagen nicht verwendet wurden. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, werden beim nächsten Systemneustart keine Profile automatisch vom Benutzerprofildienst gelöscht. Nur bei der An-/Abmeldung zu synchronisierende Netzwerkverzeichnisse angeben Mithilfe dieser Richtlinieneinstellung können Sie angeben, welche Netzwerkverzeichnisse nur bei der An- und Abmeldung über "Offlinedateien" synchronisiert werden. Diese Richtlinieneinstellung ist für die gemeinsame Verwendung mit der Ordnerumleitung vorgesehen, um Probleme mit Anwendungen, die nicht gut mit "Offlinedateien" funktionieren, während der Benutzer online ist, besser beheben zu können. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, werden die in der Richtlinieneinstellung angegebenen Netzwerkpfade nur bei der Ab- und Anmeldung des Benutzers durch "Offlinedateien" synchronisiert und offline geschaltet, während der Benutzer angemeldet ist. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, verhalten sich die in der Richtlinieneinstellung angegebenen Pfade wie alle anderen über "Offlinedateien" zwischengespeicherten Daten und bleiben weiterhin online, während der Benutzer angemeldet ist, sofern auf die Netzwerkpfade zugegriffen werden kann. Hinweis: Sie sollten diese Richtlinieneinstellung nicht verwenden, um einen der umgeleiteten Stammordner offline zu schalten, zum Beispiel "Appdata\Roaming", Startmenü und "Dokumente". Sie sollten nur die Unterordner dieser übergeordneten Ordner offline schalten. Die Registrierung der Benutzer bei der Benutzerabmeldung nicht zwangsweise entladen Diese Richtlinieneinstellung legt fest, ob Windows das Entladen der Registrierung des Benutzers bei der Abmeldung erzwingt, auch wenn geöffnete Handles auf Einzelbenutzer-Registrierungsschlüssel vorhanden sind. Hinweis: Diese Richtlinieneinstellung sollte nur verwendet werden, wenn aufgrund dieses spezifischen Windows-Verhaltens Anwendungskompatibilitätsprobleme auftreten. Sie sollten diese Richtlinie nicht standardmäßig aktivieren, da hierdurch verhindert werden kann, dass die Benutzer eine aktualisierte Version ihres servergespeicherten Benutzerprofils erhalten. Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, wird die Registrierung des Benutzers bei der Benutzerabmeldung nicht zwangsweise von Windows entladen. Die Registrierung wird jedoch entladen, wenn alle geöffneten Handles auf die Einzelbenutzer-Registrierungsschlüssel geschlossen sind. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, wird die Registrierung des Benutzers von Windows immer entladen, auch wenn bei der Benutzerabmeldung geöffnete Handles auf Einzelbenutzer-Registrierungsschlüssel vorhanden sind. Maximale Wartezeit für das Netzwerk festlegen, wenn ein Benutzer über ein servergespeichertes Benutzerprofil oder ein Remotestammverzeichnis verfügt Diese Richtlinieneinstellung legt fest, wie lange Windows auf eine Reaktion vom Netzwerk wartet, bevor ein Benutzer ohne Remotestammverzeichnis und ohne Synchronisierung servergespeicherter Benutzerprofile angemeldet wird. Diese Richtlinieneinstellung ist nützlich, wenn die Initialisierung eines Netzwerks in der Regel länger dauert, zum Beispiel bei einem Drahtlosnetzwerk. Hinweis: Windows wartet nicht auf die Verfügbarkeit des Netzwerks, wenn auf dem Computer keine physikalische Netzwerkverbindung verfügbar ist (wenn das Medium nicht verbunden oder der Netzwerkadapter nicht verfügbar ist). Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, wartet Windows auf die Verfügbarkeit des Netzwerks für den Zeitraum, der in dieser Richtlinieneinstellung als maximale Wartezeit angegeben ist. Wenn Sie den Wert auf Null festlegen, setzt Windows den Vorgang fort, ohne auf die Verfügbarkeit des Netzwerks zu warten. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, wartet Windows maximal 30 Sekunden auf die Verfügbarkeit des Netzwerks. Pfad des servergespeicherten Profils für alle Benutzer festlegen, die sich an diesem Computer anmelden Diese Richtlinieneinstellung gibt an, ob Windows den angegebenen Netzwerkpfad als Pfad für servergespeicherte Benutzerprofile für alle Benutzer verwenden soll, die sich bei diesem Computer anmelden. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung verwenden möchten, geben Sie den Pfad für die Netzwerkfreigabe im Format "\\Computername\Freigabename\" ein. Es empfiehlt sich, einen Pfad nach dem Muster "\\Computername\Freigabename\%USERNAME%" zu verwenden, sodass jeder Benutzer einen eigenen Profilordner erhält. Ohne diese Angabe verwenden alle Benutzer, die sich bei diesem Computer anmelden, den gleichen Roamingprofilordner (gemäß Angabe durch diese Richtlinie). Sie müssen sicherstellen, dass Sie für den Ordner die richtige Sicherheit festgelegt haben, damit alle Benutzer auf das Profil zugreifen können. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, verwenden alle Benutzer, die sich bei diesem Computer anmelden, den in dieser Richtlinie angegebenen Pfad für servergespeicherte Profile. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, verwenden Benutzer, die sich bei diesem Computer anmelden, ihr lokales Profil oder das standardmäßige servergespeicherte Benutzerprofil. Hinweis: Das servergespeicherte Profil für einen Benutzer kann auf vier Arten konfiguriert werden. Windows liest die Profilkonfiguration in der folgenden Reihenfolge und verwendet die erste gelesene konfigurierte Richtlinieneinstellung. 1. Pfad des servergespeicherten Profils der Terminaldienste, der durch die Richtlinie für Terminaldienste angegeben wird 2. Pfad des servergespeicherten Profils der Terminaldienste, der durch das Benutzerobjekt angegeben wird 3. Computerspezifischer Pfad für servergespeicherte Profile, der in dieser Richtlinie angegeben wird 4. Benutzerspezfischer Pfad für servergespeicherte Profile, der im Benutzerobjekt angegeben wird Zeitplan für hintergrundbasierten Upload der Registrierungsdatei eines servergespeicherten Benutzerprofils, während der Benutzer angemeldet ist, festlegen Diese Richtlinieneinstellung legt den Zeitplan für das Hochladen der Registrierungsdatei eines servergespeicherten Benutzerprofils ("ntuser.dat") im Hintergrund fest. Diese Richtlinieneinstellung steuert nur das Hochladen der Registrierungsdatei eines servergespeicherten Benutzerprofils (andere Benutzerdaten und normale Profile werden nicht hochgeladen), und der Upload erfolgt nur, wenn der Benutzer angemeldet ist. Bei Verwendung dieser Richtlinieneinstellung wird das Hochladen der Registrierungsdatei servergespeicherter Benutzerprofile nicht beendet, wenn sich der Benutzer abmeldet. Bei Auswahl von "In festgelegtem Intervall ausführen" muss ein Intervall zwischen einer und 720 Stunden festgelegt werden. Sobald das Intervall festgelegt wurde, lädt Windows die Registrierungsdatei des Profils im angegebenen Intervall hoch, nachdem sich der Benutzer angemeldet hat. Bei einem Wert von 6 Stunden wird die Registrierungsdatei des servergespeicherten Benutzerprofils beispielsweise in einem Intervall von jeweils 6 Stunden auf den Server hochgeladen, währen der Benutzer angemeldet ist. Bei Auswahl von "Zu festgelegter Tageszeit ausführen" muss eine Tageszeit festgelegt werden. Sobald das Intervall festgelegt wurde, lädt Windows die Registrierungsdatei jeden Tag zur gleichen Uhrzeit hoch, während der Benutzer angemeldet ist. Beide Zeitplanoptionen verfügen über eine zufällige, 60-minütige Verzögerung, die durch einen Trigger ausgelöst wird und verhindern soll, dass der Server mit gleichzeitigen Uploads überlastet wird. Wenn die Einstellungen beispielsweise vorgeben, dass die Registrierungsdatei des Benutzers um 18:00 Uhr hochgeladen werden soll, wird sie tatsächlich zu einer Zufallszeit zwischen 18:00 und 19:00 Uhr hochgeladen. Hinweis: Bei Auswahl von "In festgelegtem Intervall ausführen" wird die Option "Zeit" ignoriert. Genauso wird die Option "Intervall (Stunden)" ignoriert, wenn "Zu festgelegter Tageszeit ausführen" ausgewählt ist. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, lädt Windows die Registrierungsdatei des servergespeicherten Benutzerprofils des jeweiligen Benutzers nach dem hier festgelegten Zeitplan im Hintergrund hoch, während der Benutzer angemeldet ist. Normale Profile sind davon nicht betroffen. Wenn diese Einstellung deaktiviert oder nicht konfiguriert wird, wird die Registrierungsdatei für ein servergespeichertes Benutzerprofil nicht im Hintergrund hochgeladen, während der Benutzer angemeldet ist. In festgelegtem Intervall ausführen Zu festgelegter Tageszeit ausführen 00:00 01:00 02:00 03:00 04:00 05:00 06:00 07:00 08:00 09:00 10:00 11:00 12:00 13:00 14:00 15:00 16:00 17:00 18:00 19:00 20:00 21:00 22:00 23:00 Benutzerverwaltung für die Freigabe von Informationen zum Benutzernamen, Kontobild und zur Domäne für Apps (keine Desktop-Apps) Durch diese Einstellung wird verhindert, dass Benutzer die Zugriffsmöglichkeit von Apps auf Informationen zum Benutzernamen, Kontobild und zur Domäne verwalten können. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, kann die Freigabe von Informationen zum Benutzernamen, Bild und zur Domäne durch Festlegen einer der folgenden Optionen gesteuert werden: "Immer aktiviert" - Benutzer können diese Einstellung nicht ändern, und der Name sowie das Kontobild des Benutzers werden für Apps (keine Desktop-Apps) freigegeben. Zudem können Apps (keine Desktop-Apps), die über die Enterprise-Authentifizierungsoption verfügen, auch die UPN, SIP/URI und DNS von Benutzern abrufen. "Immer deaktiviert" - Benutzer können diese Einstellung nicht ändern, und der Benutzername und das Kontobild werden nicht für Apps (keine Desktop-Apps) freigegeben. Zudem können Apps (keine Desktop-Apps), die über die Enterprise-Authentifizierungsoption verfügen, die UPN, SIP/URI und DNS von Benutzern nicht abrufen. Die Auswahl dieser Option kann sich negativ auf bestimmte Unternehmenssoftware und/oder Branchen-Apps auswirken, die zum Herstellen einer Verbindung mit Netzwerkressourcen von den durch diese Einstellung geschützten Domäneninformationen abhängig sind. Wenn Sie diese Richtlinie nicht konfigurieren oder deaktivieren, hat der Benutzer Vollzugriff auf diese Einstellung, und er kann sie aktivieren und deaktivieren. Die Auswahl dieser Option kann sich negativ auf bestimmte Unternehmenssoftware und/oder Branchen-Apps auswirken, die zum Herstellen einer Verbindung mit Netzwerkressourcen von den durch diese Einstellung geschützten Domäneninformationen abhängig sind. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Benutzer die Einstellung deaktivieren. Immer aktiviert Immer deaktiviert Werbe-ID deaktivieren Mit dieser Richtlinieneinstellung wird die Werbe-ID deaktiviert und damit verhindert, dass Apps die ID App-übergreifend verwenden. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, wird die Werbe-ID deaktiviert. Apps können die ID nicht App-übergreifend verwenden. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, können Benutzer steuern, ob Apps die Werbe-ID App-übergreifend verwenden können. Servergespeicherte Profile nur auf primäre Computern herunterladen Mithilfe dieser Richtlinieneinstellung wird für jeden Computer festgelegt, ob servergespeicherte Profile nur auf primäre Computer eines Benutzers heruntergeladen werden. Diese Richtlinieneinstellung ist für die Optimierung der Leistung beim Anmelden und zum Erhöhen der Sicherheit für Benutzerdaten auf Computern hilfreich, auf die der Benutzer möglicherweise keine privaten Daten herunterlanden möchten. Dies kann beispielsweise ein Computer in einem Besprechungsraum oder in einem Remotebüro sein. Zum Festlegen der primären Computer eines Benutzers muss ein Administrator Verwaltungssoftware oder ein Skript zum Hinzufügen von Primärcomputerattributen zum Konto des Benutzers in den Active Directory-Domänendiensten (Active Directory Domain Services, AD DS) verwenden. Für diese Richtlinieneinstellung ist zudem die ordnungsgemäße Funktion der Windows Server 2012-Version des Active Directory-Schemas erforderlich. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren und der Benutzer über ein servergespeichertes Profil verfügt, wird das servergespeicherte Profil nur auf den primären Computer des Benutzers heruntergeladen. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren und der Benutzer über ein servergespeichertes Profil verfügt, wird das servergespeicherte Profil auf jeden Computer heruntergeladen, bei dem sich der Benutzer anmeldet. Basisordner für Benutzer festlegen Mit dieser Richtlinieneinstellung können Sie für eine Anmeldesitzung Ort und Stamm (Dateifreigabe oder lokaler Pfad) des Basisordners eines Benutzers angeben. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, wird der Basisordner des Benutzers auf den angegebenen lokalen Ort oder auf die angegebene Netzwerkadresse festgelegt, und für jeden Benutzernamen wird ein neuer Ordner erstellt. Wählen Sie in der Liste mit den Orten den Ort für den Basisordner aus, um diese Richtlinieneinstellung zu verwenden. Geben Sie bei Verwendung der Option "Im Netzwerk" im Feld "Pfad" den Pfad zu einer Netzwerkfreigabe (beispielsweise "\\Computername\Freigabename") ein, und wählen Sie anschließend den Laufwerkbuchstaben aus, den Sie der Dateifreigabe zuweisen möchten. Geben Sie bei Verwendung der Option "Auf dem lokalen Computer" im Feld "Pfad" einen lokalen Pfad (beispielsweise "C:\Basisordner") ein. Geben Sie im Pfad keine Umgebungsvariablen oder Ellipsen an. Geben Sie auch keinen Platzhalter für den Benutzernamen an, da der Benutzername an die Anmeldung angefügt wird. Hinweis: Wenn Sie in der Liste mit den Orten die Option "Auf dem lokalen Computer" auswählen, wird das Feld "Laufwerkbuchstabe" ignoriert. Wenn Sie "Auf dem lokalen Computer" auswählen und eine Dateifreigabe eingeben, befindet sich der Basisordner des Benutzers an der Netzwerkadresse, und der Dateifreigabe wird kein Laufwerkbuchstabe zugeordnet. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, wird der Basisordner des Benutzers gemäß den Angaben im Active Directory-Domänendienstekonto des Benutzers konfiguriert. Ist die Richtlinieneinstellung "Basisverzeichnis für Remotedesktopdienste-Benutzer festlegen" aktiviert, hat die Richtlinieneinstellung "Basisordner für Benutzer festlegen" keine Wirkung. Auf dem lokalen Computer Im Netzwerk G: H: I: J: K: L: M: N: O: P: Q: R: S: T: U: V: W: X: Y: Z: Sie können mehrere Verzeichnisse, durch Semikolon getrennt, angeben. Diese müssen relativ zum Stammverzeichnis des Benutzerprofils angegeben werden. Der Profilspeicherplatz ist ausgelastet. Bevor Sie sich abmelden können, müssen Sie einige Profilelemente in das Netzwerk oder auf den lokalen Computer verschieben. Maximale Profilgröße (KB) Registrierungsdateien in der Dateiliste anzeigen Benutzer beim Überschreiten der max. Profilspeichergröße benachrichtigen Benutzer alle X Minuten erinnern: Zeit (Sekunden) Max. Wiederholungsversuche: Verbindungsgeschwindigkeit (kBit/s): Zeit (Millisekunden) Benutzerprofile löschen, die älter sind als (Tage) Sie können mehrere Verzeichnisse, durch Semikolon getrennt, angeben. Maximale Wartezeit auf Netzwerkverfügbarkeit (in Sekunden) Es wird empfohlen, den Pfad um die Angabe %USERNAME% zu erweitern, um für jeden Benutzer ein anderes Profilverzeichnis zuzuweisen. Planungsmethode: Folgende Einstellungen sind nur erforderlich und anwendbar, wenn "In festgelegtem Intervall ausführen" ausgewählt wurde. Intervall (Stunden): Folgende Einstellungen sind nur erforderlich und anwendbar, wenn "Zu festgelegter Tageszeit ausführen" ausgewählt wurde. Zeit: Lassen Sie zu, dass Apps (keine Desktop-Apps) Zugriff auf Informationen zum Benutzernamen, Kontobild und zur Domäne haben. Vorgang: Immer aktiviert = sperrt die Einstellung im aktivierten Zustand Immer deaktiviert = sperrt die Einstellung im deaktivierten Zustand Ort: Geben Sie bei Verwendung der Option "Im Netzwerk" den gewünschten Laufwerkbuchstaben für das zugeordnete Laufwerk an. Laufwerkbuchstabe